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Täteransprache – Einbrecher effektiv vertreiben

Einbruch

Live-Täteransprache – mit 24/7 Fernüberwachung Diebstähle und Vandalismus verhindern

Fenster und Türen sind im Nu aufgebrochen, Wertgegenstände entwendet und wertvolles Inventar ruiniert. Gleich ob Apotheken, Büros, Ladengeschäfte, Optiker, oder Produktionsbetriebe: kein Gewerbeobjekt bleibt von Einbrüchen verschont. Selbst der beste mechanische Einbruchschutz kann das Eindringen Unbefugter bestenfalls verzögern, aber nicht verhindern. Tätern, die sich mit Gewalt Zutritt verschaffen wollen, gelingt das auch. Versicherungen übernehmen die entstandenen Schäden nur zum Teil. Produktionsausfälle, Imageverlust und die Angst der Opfer fangen die Policen nicht auf. Gezielte Täteransprache kann Einbrecher vertreiben, noch bevor größere Schäden entstehen.

Ein Einbruch – viele Probleme

Wie lassen sich Einbrüche in Firmen, auf Industriegeländen und in Privathäusern verhindern? Traditionelle Blitzlichtsirenen zeigen oft wenig Wirkung. Kamerainstallationen schrecken nur teilweise ab. Ein Wachdienst darf nach VdS-Richtlinien bis zu 20 Minuten bis zum Erreichen des Einbruchsortes brauchen. Jedoch kann sich diese Zeitrichtlinie durch unvorhersehbare Einflüsse, wie stockenden Verkehr oder schlechte Witterungsbedingungen auch deutlich verlängern. Bei Ankunft des Wachfahrers sind die Diebe häufig längst über alle Berge.

Live-Täteransprache als effektive Maßnahme bei einem Einbruch

Wo konventionelle Sicherheitstechnik versagt, kommen moderne Lösungen wie die Live-Täteransprache ins Spiel. Der Live-Einbruchschutz funktioniert folgendermaßen: wird ein Alarm ausgelöst, schaltet sich ein Mitarbeiter aus der Leitstelle über eine akustische Hör-/Sprechverbindung unmittelbar live dazu. Das verschafft einen wertvollen Zeitvorteil. Kann sich die erfasste Person nicht mit dem zuvor vereinbarten Kennwort legitimieren, wird sie über zuvor verbaute Lautsprecher mit einer direkten und sehr lautstarken Täteransprache konfrontiert. Dabei nimmt der Operator aus der Leitstelle kein Blatt vor den Mund. Zum Alarmieren der Polizei braucht er in einer Gefahrensituation nur wenige Augenblicke. Gegenüber der Polizei kann er dadurch auch sofort bestätigen, dass es sich um einen echten Einbruchalarm handelt. Das verschafft einen wertvollen Zeitvorteil.

Gemeldete Einbrüche und Diebstähle in Deutschland

Alle drei Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen. Die Zahlen der Kriminalstatistik 2016 schockieren:

  • 151.000 Wohnungseinbrüche
  • 83.000 Diebstähle in Büros, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen
  • 56.500 Mal waren Kioske, Warenhäuser, Verkaufsräume und Selbstbedienungsläden Ziel der Täter

Bei insgesamt über einer Million polizeilich gemeldeter Einbrüche und Diebstähle unter erschwerenden Umständen liegt die Aufklärungsquote der Polizei bei gerade einmal 14,6 %. Im Klartext: Die meisten Einbrüche werden nicht aufgeklärt. Auch deshalb sind modernere Lösungen notwendig, die bei einem Einbruch aktiv und effektiv reagieren.

Große Klappe, nichts dahinter!

Das Problem mit herkömmlichen Einbruchmeldeanlagen

Angesichts der hohen Einbruchszahlen ist die Angst von Geschäftsleuten und Privatpersonen groß, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden. Das Bedürfnis nach Sicherheitstechnik wächst. Klassische Einbruchmeldeanlagen können Einbrüche allerdings nicht verhindern. Auf die lärmenden Blitzlichtsirenen reagieren viele Menschen augrund häufiger Falschauslösungen inzwischen nicht mehr. Selbst, wenn sie brüllen wie am Spieß.

Die Polizei fährt jedoch nicht allein aufgrund einer heulenden Alarmsirene zu einem vermeintlichen Tatort. Vielmehr ist es erforderlich, dass die Situation von menschlicher Seite (z.B. durch einen Wachdienst) bestätigt werden muss, damit die Polizei hinzugezogen werden kann. Die Täter haben trotz Auslösung des Alarms viel Zeit, Eigentum zu entwenden, Räume zu verwüsten, sensible Firmendaten zu stehlen oder das Inventar zu demolieren. Eine gezielte Täteransprache kann genau das verhindern.

Wieso Kameras nicht automatisch mehr Sicherheit bedeuten

Unternehmen und Privatpersonen installieren daher häufig Kameras mit Aufzeichnungsfunktion zur Objektüberwachung. Unter Experten herrscht Uneinigkeit darüber, ob das die Täter eher anlockt oder abschreckt. Fest steht: Überwachungskameras erfassen nur einen gewissen Bereich des relevanten Geländes. Erfassungswinkel und Montagehöhe müssen genau abgestimmt sein. Es ist aus Datenschutzgründen zudem nicht erlaubt, über das eigene Grundstück hinaus zu filmen. Wer bei der eigenen Videoüberwachung gegen Datenschutz-Richtlinien verstößt, kann zudem rechtlich belangt werden.

Doch selbst bei Beachtung der Vorschriften ist der Nutzen von Überwachungskameras fraglich. Nicht selten lässt die Bildqualität des aufgezeichneten Videomaterials zu Wünschen übrig. Außerdem steigen professionelle Einbrecher ohnehin maskiert ein. Das macht eine Identifizierung der Täter so gut wie unmöglich. Letztendlich dokumentieren Überwachungskameras lediglich den erfolgten Einbruch. Anders sieht es allerdings aus, wenn die Kamera Mittel zum Zweck ist, um die Bilder von einem Operator in einer Leitstelle live zu beurteilen. Eine solche Video-Dienstleistung rundet einen effektiven Live-Einbruchschutz ab. Denn durch die Kombination mit einer direkten Täteransprache ist eine Videoüberwachung zur Verhinderung von Schäden deutlich effektiver.

„Stiller Alarm“ – Warum der Wachdienst keine Hilfe ist

Bei einem Stillen Alarm heult keine Sirene los. Dadurch fühlen sich die Täter unentdeckt und sicher. Noch während sie im Gebäude oder auf dem Gelände sind, wird beispielsweise ein Wachdienst durch den „stillen Alarm“ auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam gemacht. Der entsprechende Mitarbeiter des Wachdienstes ist jedoch nicht selten ein mit einer Taschenlampe ausgerüsteter Frührentner. Er stellt eine Zwischenstation zwischen Alarmauslösung und der Meldung bei der Polizei dar. Durch diese behördliche Anforderung soll die Anzahl der Falschalarme reduziert werden. Denn ein unnötiges Anrücken der Polizei kann teuer werden.

Der Wachdienst-Mitarbeiter ist allerdings an die Verkehrsregeln gebunden. Er fährt ohne Sirene oder Sonderrechte und ist gänzlich unbewaffnet. Seine Aufgabe besteht darin, sich vor Ort einen Eindruck von der Situation zu verschaffen. Sofern tatsächlich ein gewaltsames Eindringen vorliegt, meldet er der Polizei einen Echtalarm. Die Beamten rücken aus und dokumentieren die entstandenen Schäden. Bei falschem Alarm wird die Polizei nicht informiert. Der Einsatz des Wachdienstes muss indes trotzdem bezahlt werden.

Live-Überwachung rund um die Uhr

Header Täteransprache

Mit einer 24/7 Fernüberwachung ist nach Scharfschaltung der Anlage ein Schutz gewährleistet, auf Wunsch rund um die Uhr. Bei einem Einbruch lösen installierte Bewegungsmelder oder weitere Sensoren sofort einen Alarm aus, wodurch die Verbindung zur Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) aufgebaut wird. Die Leitstelle ist jeden Tag 24 Stunden lang mit geschultem Personal besetzt. Bei einem Einbruchalarm nimmt der zuständige Operator über die Hör- und Sprech-Verbindung zum Objekt eine gezielte, lautstarke Täteransprache vor. Dadurch können Einbrecher vertrieben werden, noch bevor größerer Schaden angerichtet wurde. Die Fernüberwachung im Innenbereich erfolgt entweder ausschließlich akustisch oder mit ergänzenden Kameras. Bei der Überwachung von Außenbereichen, beispielsweise von Autohäusern, sind Kameras obligatorisch.

Live-Täteransprache: Eindringlinge vertreiben, bevor Schaden entsteht.

Schritte, Stimmen und andere Geräusche geben Aufschluss über das Geschehen. Eine zusätzliche Sehverbindung ermöglicht es dem Operator, die Situation noch schneller einzuschätzen. Sind Unbefugte auf dem Gelände? Dann wird der Echtalarm sofort bei der Polizei gemeldet. Im Falle eines Einbruchs vergeht dank Fernüberwachung keine kostbare Zeit. Innerhalb weniger Sekunden vertreibt der Operator Eindringlinge durch direkte, scharfe Täteransprache mit einer Lautstärke von bis zu 85 Dezibel:

„03.27 Uhr, gesperrter Bereich, nennen Sie das Kennwort!“

Der Geräuschpegel ist ohrenbetäubend. Der Schock der unerwarteten Live-Ansprache und die Furcht vor dem Eintreffen der Polizei lässt die Täter das Objekt in einer 180°-Wende wieder verlassen. Durch eine unmittelbare Flucht werden Diebstähle und Vandalismus meist gänzlich verhindert.

Welche Technik ist für eine Täteransprache notwendig?

Eine Überwachung aus der Ferne mittels Täteransprache erfordert die Installation spezieller Sicherheitstechnik in den zu überwachenden Räumlichkeiten beziehungsweise auf dem zu schützenden Gelände. Verbaute Sensoren, sogenannte Alarmgeber, erkennen einen Einbruch und verständigen über die angebundene Einbruchmeldezentrale unmittelbar die Notrufzentrale über das Alarmereignis. Zudem wird eine direkte Audio-Verbindung aufgebaut.

Privatsphäre und Datenschutz

Keine Sorge, Sie stehen nicht unter Dauerbeobachtung. Sie entscheiden stets selbst, ob und wann Ihre Sicherheitsanlage scharf geschaltet wird. In Betrieben geschieht dies meistens nach Feierabend. Sobald der letzte Mitarbeiter das Gelände verlässt, wird die Anlage aktiviert. Betritt anschließend jemand den gesicherten Bereich, wird ein Einbruchalarm ausgelöst. Daraufhin wird eine Verbindung von der Einbruchmeldezentrale zur Leitstelle aufgebaut. Der Operator in der Leitstelle kann sich erst dann akustisch und/oder optisch einen Überblick zu dem überwachten Objekt verschaffen. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein:

  1. Die Alarmanlage muss scharf geschaltet sein.
  2. Der Alarm muss ausgelöst werden.

Liegt tatsächlich ein Einbruch vor, kann der Operator die Täter durch lautstarke Täteransprache vertreiben.

Die Schadenverhinderungsquote spricht für sich

Die Live-Täteransprache kommt für Einbrecher vollkommen unerwartet. Sie sind auf frischer Tat ertappt, vielleicht orientierungslos und wissen nicht, ob jemand vor Ort ist oder woher die Ansprache kommt. Da liegt es nahe, dass sie in Panik geraten und fliehen. Zwar entgehen sie dadurch unter Umständen dem Zugriff der Polizei, doch der Schaden für die Betroffenen kann eingegrenzt werden. Der Schaden, der an Türe oder Fenster bei einem Einbruch entsteht, kann auch bei Fernüberwachung und Echtzeit-Täteransprache nicht verhindert werden. Doch jedes Einbruchsopfer wäre froh, wenn es lediglich bei einer aufgebrochenen Türe oder einem aufgehebelten Fenster bliebe.

Mit einer 24/7 Live-Überwachung und gezielter Täteransprache im Einbruchsfall können Sie sich und Ihr Unternehmen schützen vor:

  • Diebstahl
  • Verwüstung von Innenräumen
  • Vandalismus
  • Zerstörung von wertvollem Inventar
  • Datendiebstahl
  • Produktionsausfälle
  • Imageverlust in der Öffentlichkeit

Der Betrieb kann seine Arbeit trotz eines Einbruchs fortsetzen.

Für wen eignet sich Live-Einbruchschutz?

Sowohl Geschäftsleute aber auch Kommunen oder Privatpersonen können von der Live-Überwachung mit Täteransprache profitieren.

Dazu zählen:

  • Gewerbetreibende, die ihre Geschäftsbereiche nachts und an Wochenenden schützen lassen wollen.
  • Autohäuser, Logistikunternehmen, Industrie und mittelständische Betriebe wie Apotheken, Bäckereien, Optiker und Steuerberater.
  • Privatpersonen, die ihr Wohnhaus während ihrer Abwesenheit überwachen lassen wollen.
  • Öffentliche Einrichtungen.

Klassische Alarmanlagen können der Vergangenheit angehören

Statt des Kaufs eines konventionellen Alarmsystems wird Live-Einbruchschutz als smarte Dienstleistung angeboten: Neben der Projektierung, der notwendigen Hardware, der Installation und der 24/7 Sicherheits-Dienstleistung können Gewerbebetriebe, Industrieobjekte oder Privatimmobilien für eine monatliche Servicepauschale effektiv vor den Folgen eines Einbruchs geschützt werden. Und das Beste ist: Service und Wartung sind bereits inkludiert. Durch die gezielte Täteransprache können Einbrecher vertrieben werden, bevor Diebstähle und Vandalismus-Schäden entstehen. So lässt sich tatsächliche Sicherheit erleben, 24 Stunden am Tag.

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Kurz und knapp

Mithilfe von Live-Einbruchschutz lassen sich Einbrecher wirkungsvoll vertreiben. Hierzu wird zunächst gemeinsam mit dem Kunden der individuelle Sicherheitsbedarf analysiert und daraufhin ein passgenaues Sicherheitskonzept für eine effektive 24/7-Überwachung erstellt. Üblicherweise wird für eine rund-um-die-Uhr-Sicherheit mit Täteransprache die notwendige Hardware vom Sicherheits-Dienstleister gestellt, die Installation durchgeführt und eine umfangreiche Dienstleistung inklusive Service, Wartung und 24/7-Überwachung nach Scharfschaltung der Anlage geboten.

Bei einem Einbruch findet eine effektive Täterabschreckung durch lautstarke, energische Täteransprache und unmittalbarer Alarmierung der Polizei statt. Somit lässt sich das Risiko von Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Datendiebstahl, Zerstörung von wertvollem Inventar, Produktionsausfällen und Imageverlust auf ein Minimum reduzieren und Täter können per Fernüberwachung aus der Ferne festgestellt und vertrieben werden.

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