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Einbruchschutz

Einbruchschutz braucht Relevanz

Viele Menschen wiegen sich in einer trügerischen Sicherheit, obwohl sie eigentlich einem hohen Einbruchrisiko in Deutschland ausgesetzt sind. In den vergangenen Jahren sind sowohl die Häufigkeit der Einbrüche als auch die verursachten Schäden in Gewerberäumen und Privatanwesen rasant gestiegen.

Erfahren Sie jetzt mehr zu Hintergründen die für eine Absicherung mit Einbruchschutz sprechen und mit welchen Sicherheitssystemen Sie sich effektiv vor Einbruch, Diebstahl und Vandalismus schützen können.

Einbruchversuch
Sicherheit in NRW

Zahlen und Fakten zur Einbruchsstatistik

Der GdV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. weist in seinem Einbruch-Report 2015 aus, dass von 2009 bis 2014 die Anzahl der Wohnungseinbrüche um 35 Prozent angestiegen ist. Im Zeitraum von 2004 bis 2014 wird angegeben, dass der bei einem Wohnungseinbruch von den Hausratversicherungen zu regulierende Schaden von durchschnittlich 2.350 auf 3.250 Euro angestiegen ist. Zur beliebtesten Beute gehören mobile Computer, Smartphones und Digitalkameras. Natürlich lassen die Diebe auch Bargeld und andere schnell verwertbare Gegenstände mitgehen.

Eine vergleichbare Statistik für Einbrüche in Gewerbeobjekte ist aktuell noch nicht erhoben. Die Trends dürften sich jedoch nicht von den bei Wohnungseinbrüchen beobachteten Tendenzen unterscheiden. Nach den Hinweisen von Sicherheitsexperten der Polizei sind vor allem Objekte besonders gefährdet, die sich in reinen Gewerbegebieten befinden. Als Grund geben die Kriminalisten an, dass hier eine Störung der Einbrecher durch zufällige Passanten oder aufmerksame Nachbarn sehr unwahrscheinlich ist.

Guter Einbruchschutz ist unverzichtbar

Eine enorme Schadenssummen und der Verlust unersetzbarer ideeller Werte sind nicht die einzigen Gründe, warum auf einen hochwertigen Einbruchschutz geachtet werden muss. Jeder Wohnungseinbruch stellt eine Verletzung der Privatsphäre und des individuellen Schutzraums dar. Häufig berichten Betroffene nach einem Einbruch von der Entwicklung einer Posttraumatische Belastungsstörung (kurz PTBS). Oft kann nur ein Umzug die Beschwerden lindern. Im gewerblichen Bereich müssen Unternehmer bedenken, dass bei einem Einbruch neben Wertgegenständen auch Betriebsgeheimnisse entwendet werden können. Informationen zu in der Entwicklung befindlichen Technologien werden hoch gehandelt. Deshalb sollten Unternehmer neben dem klassischen Einbruchschutz für ihre Räume auch an den Schutz ihrer IT-Systeme denken.

Schwachstellen identifizieren weiß

Maßnahmen & Möglichkeiten beim Einbruchschutz

Grundsätzlich wird der mechanische und elektronische Einbruchschutz unterschieden. Die mechanisch wirksamen Elemente stellen dabei den Basisschutz gegenüber Einbrechern zur Verfügung. Er sollte stets mit elektronischen Elementen und am besten sogar mit einer Fernüberwachung kombiniert werden.

Mechanische Systeme für den Einbruchschutz

Zum mechanischen Einbruchschutz gehören in erster Linie solide Schlösser, die mit aufbohrsicheren Blenden versehen werden müssen. Der klassische Sicherheitsschlüssel, der nur einen Riegel öffnet und schließt, hat dabei längst ausgedient. Eine moderne und sichere Tür besitzt mindestens drei Riegel. Das Schloss selbst sollte über mehrere Zuhaltungen verfügen, die mit unterschiedlichen Mechanismen angesprochen werden können. Eine hochwertige und effektive Lösung stellt der sogenannte Fischschwanzschlüssel mit Kugelführungen an der Seite dar. Solche Schlösser widerstehen auch Manipulationen mit Metallstäben und Federstäben, die häufig als Einbruchswerkzeug angewendet werden.

Zum mechanischen Einbruchschutz gehören außerdem sogenannte Schließbleche. Hier haben sich Varianten aus Edelstahl durchgesetzt, die mit Diagonalschrauben im Mauerwerk und nicht nur im Türrahmen verankert werden. Scharniersicherungen für Fenster und Türen sind ein weiteres Hilfsmittel, mit denen Einbrechern zeitraubende Hindernisse entgegengesetzt werden können. Dazu gesellen sich abschließbare Griffe für Dreh-Kipp-Fenster und Dreh-Kipp-Balkontüren. Beide Technologien sind bei Räumen im Erdgeschoss ein unverzichtbares Muss. Die Balkontüren sollten aber auch in den oberen Etagen derart gesichert werden, da viele Balkonkonstruktionen leicht erklettert werden können.
Beim mechanischen Einbruchschutz ist es zusätzlich sinnvoll auch dem Türblatt Aufmerksamkeit zu schenken. Ein hoher punktueller Druckwiderstand ist hierbei unverzichtbar. Befinden sich Fenster im Türblatt, bietet ein von innen verschraubtes Sicherheitsgitter einen guten Schutz gegen das Durchgreifen. Für einen wirklich effektiven Schutz ist hochwertiges Sicherheitsglas notwendig. Das gilt auch für die Fenster im Erdgeschoss und in Souterrainwohnungen. Nicht zuletzt zählen fixierbare Rollläden und Scherengitter zu einem effektiven, mechanischen Einbruchschutz.

Elektronische Systeme für den Einbruchschutz

Trotz aller Schutzmaßnahmen gelingt es Einbrechern immer wieder, in Wohn- und Gewerberäume einzudringen. Der Grund dafür ist simpel: Nicht nur die Technik für den Einbruchschutz entwickelt sich weiter, sondern auch die Einbrecher setzen immer raffiniertere Werkzeuge ein. Viele Einbruchwerkzeuge können im sogenannten Dark Net auf einfache Weise und zu billigen Preisen samt Anleitung bestellt werden. Oft verwenden die Einbrecher auch legal gekaufte Werkzeuge, wie sie von professionellen Schlüsseldiensten bei Türnotöffnungen zum Einsatz kommen. Genau deshalb ist ein ergänzender elektronischer Einbruchschutz notwendig.

Header Predictive Policing
Einbruchversuch

Lokale Alarmanlage als Grundschutz

Die Basis stellt hier eine lokal wirksame Alarmanlage dar. Sie überwacht die Riegel der Schlösser, indem Steuerstrom durch spezielle Kontakte hindurchgeführt wird. Wird dieser Stromkreis bei einer aktivierten Alarmanlage unterbrochen, schließen ein Relais oder ein Schaltschütz einen neuen Stromkreis. Dieser löst einen kombinierten optischen und akustischen Alarm aus. Die Überwachung von bevorzugten Angriffspunkten der Einbrecher mit Steuerströmen erfolgt auf gleiche Weise auch bei den Drucksensoren, mit denen Fenstern und Türen gesichert werden können. Zusätzlich bewirken auch die Glasbruchsensoren eine Unterbrechung des Steuerstroms, wenn ein so gesichertes Fenster eingeschlagen wird. Diese Technologie wird in der Fachsprache als örtliche Alarmierung bezeichnet.

Alarmanlage mit Aufschaltung

Erst, wenn ein Objektschutz 24/7 garantiert werden kann, ist er effektiv. Das kann mit einer Aufschaltung zu einer hilfeleistenden Stelle erreicht werden. Von einer Aufschaltung wird immer dann gesprochen, wenn die Alarmanlage die Alarmsignale an einen Wachschutz, eine Leitstelle oder die Polizei weiterleitet. Die anvisierte externe Kontaktstelle prüft entweder persönlich vor Ort oder mittels audiovisueller Prüfung aus der Ferne, ob es Anzeichen für einen Einbruchversuch gibt.
Bei persönlicher vor-Ort-Überprüfung können jedoch hohe Kosten entstehen, z.B. wenn die Polizei bei einem Falschalarm anrücken muss oder ein Wachdienst bei Echtalarm und Fehlalarm zum Objekt fährt. Ein weiterer Nachteil durch die Aufschaltung zu einem Wachdienst oder der Polizei ergibt sich, wenn keine Echtzeiteinblicke und Echtzeiteingriffe möglich sind. Die Einbrecher können dadurch nicht unmittelbar an der weiteren Ausführung ihrer Tat gehindert werden. Außerdem vergeht eine gewisse Zeit zwischen Alarmierung und Eintreffen des Wachschutzes oder der Streifenbeamten. In dieser wertvollen Zeit können die Täter bereits ungesehen flüchten, sodass weder die Wachschutzmitarbeiter noch die Polizisten als Zeugen Beschreibungen der Täter oder der Fluchtfahrzeuge liefern können.

Alarmanlage per VoIP

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Live-Täteransprache

Einbruchschutz mit Fernüberwachung und Live-Intervention

Um Einbruchschutz zu jeder Zeit gewährleisten zu können, auch, wenn mal niemand vor Ort ist, muss die technische Infrastruktur darauf ausgelegt sein. Zu den elektronischen Modulen einer Alarmanlage gehören neben den üblichen Meldern auch Digitalkameras, die in der Regel sogar Nachtsichtfähigkeiten mitbringen. Mit diesen ist eine visuelle Überwachung von Innenräumen und Außenbereichen möglich. Sie verfügen über integrierte Bewegungsmelder, mit deren Hilfe die Steuerzentrale einer Alarmanlage über Signalgebung ausgelöst werden kann.

Dieses elektronische Zusatzsystem für den Einbruchschutz macht eine Live-Intervention noch während des Einbruchs möglich. Sie fällt in die Kategorie der Fernüberwachung von einbruchgefährdeten Objekten, die derzeit als die effektivste Variante der Sicherung gegenüber Einbrechern gilt. Hier geht der Kunde einen Vertrag mit einer kommerziell betriebenen Notruf- und Serviceleitstelle ein, an die auch der von der Steuerung der Alarmanlage ausgelöste „stille Alarm“, weitergeleitet wird.

Im Gegensatz zur Aufschaltung bei einem Wachschutz oder der Polizei ist es beim Live-Einbruchschutz durch Fernüberwachung nicht notwendig, Mitarbeiter oder Beamte zum betroffenen Objekt zu schicken. Der Notrufzentrale wird technisch und vertraglich das Recht eingeräumt, im Alarmierungsfall bestimmte Elemente der Alarmanlage aus der Ferne zu steuern. Dadurch können die Aufzeichnungen der Überwachungskameras zu den Computern der Leitstelle gestreamt werden. Das heißt, die Mitarbeiter dort erhalten einen Einblick in die Räume und auf die von den Kameras überwachten Außenbereiche, ohne vor Ort sein zu müssen.

Live-Einbruchschutz durch Echtzeit-Intervention

Die Bezeichnung Live-Intervention kommt daher, dass die Mitarbeiter der Leitstelle die Möglichkeit haben, die in den Räumen befindlichen Personen direkt anzusprechen. Die berechtigten Nutzer können sich mit der Nennung eines Passworts legitimieren, womit die Bearbeitung der Alarmierung sofort abgeschlossen wird. Kennen sie dieses Passwort nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um Einbrecher handelt. Diese Annahme kann durch die Beobachtung der Handlungen der in den Räumen befindlichen Personen vor einer direkten Ansprache verifiziert werden.
Durch den Livestream der Bilder in Echtzeit ist es möglich, zu erkennen, ob es sich um einen echten Einbruchalarm oder um eine Falsch-Auslösung z.B. durch ein verirrtes Tier handelt. Bewegungsmelder und Infrarotsensoren produzieren häufig auch durch herunterfallende Gegenstände einen Fehlalarm. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass berechtigte Nutzer der Räume einen falschen Code eingeben oder ganz vergessen, die Alarmanlage zu deaktivieren, bevor sie die überwachten Bereiche betreten. Durch Live-Einbruchschutz können solche Fälle und damit entstehende Zusatzkosten konsequent vermieden werden.

Vorteile der Live-Intervention beim Einbruchschutz

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    Vertreibung der Einbrecher durch Live-Täteransprache
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    Vermeidung von Falschalarmen
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    Vermeidung von  Diebstahl und Vandalismus
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    Vermeidung hoher Schadensummen durch unmittelbare Intervention
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    Hoher Eigenschutz für Operator der Leitstelle durch Fernintervention
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    Präzise Täterbeschreibung durch Videoüberwachung in Echtzeit
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    Fahndung mit konkreten, hochwertigen Täterbildern
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    Höhere Aufklärungsquote durch Bildmaterial
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    Hohe Chancen der Täterergreifung bei Stillem Alarm
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    Rückschlüsse auf Täterherkunft auch bei Verhüllung

Mechanischer und elektronischer Einbruchschutz

Eine hochwertige Sicherung gegenüber Einbruchschäden kann nur durch eine Kombination verschiedener Elemente erreicht werden. Die Erfahrungen zeigen, dass der mechanische Einbruchschutz allein keine vollständige Sicherheit bringt. Deshalb ist die Ergänzung um einen elektronischen Einbruchschutz sinnvoll. Dabei bietet der Live-Einbruchschutz mit Echtzeitüberwachung entscheidende Zeitvorteile gegenüber der Aufschaltung bei einem Wachschutz. Sie ermöglicht ein direktes Eingreifen aus der Ferne ins Geschehen vor Ort und kann durch die Möglichkeit der Aufzeichnung zu einer erhöhten Aufklärungsquote beitragen.

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