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Alarmanlage in Schulen und Kindergärten

Sicherheitstechnik

Eine Schreckensvorstellung für alle Eltern: Einbruch in der Kita oder der Schule! Das sonst so geschützte Umfeld, um Kindern ein sicheres Erwachsenwerden zu ermöglichen, wird mit einem Einbruch massiv geschädigt. Nicht nur durch Sachbeschädigung, sondern vor allem auch emotional. Selbst wenn die Tat abends oder am Wochenende geschehen ist, bleibt ein ungutes Gefühl zurück. Dazu kommen Sachbeschädigung, Vandalismus und unter Umständen gestohlene Werte für die Bildungseinrichtung. Es liegt also im großen Interesse der Eltern, der Leitungskräfte und nicht zuletzt auch der Kinder, Einbruch, Diebstahl und Vandalismus in Kindergärten oder Schulen zu verhindern. 

Geschützter Bereich gar nicht mehr so sicher - Einbruch in eine Bildungseinrichtung

Öffentliche aber auch private Bildungseinrichtungen sehen sich vor einem großen Berg an Herausforderungen was das Thema Sicherheit angeht. Hochschulen, Bildungscampus, Schulen, Internate, Kindergärten und Jugendheime müssen gesetzliche Standards umsetzen, dabei der gebotenen Aufsichtspflicht gerecht werden, sich immer wieder neuen Anforderungen stellen und bei all dem auch für die Sicherheit von Lehrern, Schülern, Gästen und anderen kümmern. Wird in dieses sensible Konstrukt durch einen Einbruch ins Wanken gebracht stehen nochmal ganz neue Herausforderungen ins Haus. Neben vielleicht zerstörtem Inventar und geklautem Diebesgut kann auch das Sicherheitsempfinden angekratzt werden oder im schlimmsten Fall sogar psychische Langzeitfolgen nach sich ziehen. Gebäude, die zum Lernen, Leben und Erwachsenwerden da sind, haben in diesem Sinne immer auch den Zweck einen Schutzraum für die Jugendlichen und Kinder zu bilden. Um diesen Aspekt zu erhalten, müssen die Einrichtungen also für einen passenden Schutz vor Sachschäden, Diebstahl, Vandalismus oder Brandstiftung sorgen. Für Kindergartenräume gibt es derzeit keine bundesweit geregelten Sicherheitsvorschriften. Die Kommunen und Länder sind also mit der Thematik alleine, weshalb viel zu oft auf zusätzliche Schutzmaßnahmen verzichtet wird, um Geld zu sparen. Mit solchen Maßnahmen für mehr Sicherheit kann man aber nicht nur das individuelle, subjektive Sicherheitsgefühl der Kinder und Jugendlichen steigern, sondern auch die Einrichtung vor horrenden Schadenssummen bewahren.

Ziele beim Einbruchschutz in Schulen und Kindergärten

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    Schüler, Lehrer, Erzieher und Kinder sollen geschützt werden
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    Schulbetrieb soll aufrechterhalten werden
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    Geborgenheitsgefühl in der Schule soll erhalten werden
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    Beweissicherung im Ernstfall
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    Abschreckungswirkung auf potenzielle Täter

Wer bricht in eine Schule ein?

Hinter dieser Frage steht sicherlich das größte Fragezeichen: Wer sind die Menschen, die in eine Bildungseinrichtung oder Erziehungskörper einbrechen? Um dem auf den Grund zu gehen, lohnt sich eine Täteranalyse von bereits durchgeführten Einbrüchen. Ohne einen repräsentativen Anspruch zu erheben, lässt sich bei Sichtung verschiedener Einbruchberichte von erfolgreichen Täterergreifungen feststellen, es sich überwiegend um junge, männliche Täter im groben Altersrahmen zwischen 14 und 35 handelt. Die Tatmotive sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von Geldnot, über Hehlerei, bis hin zur puren Langeweile oder Zerstörungswut. Auch wie die Täter in die Gebäude gelangten ist vielfältig. In den meisten Fällen geschah dies durch das Aufhebeln oder Zerstören von Fenstern. Die Tätergruppe ist also sehr heterogen, die aufgeführten Daten sind eigene Erhebungen aus bundesweiten Zeitungsberichten über Einbrüche in Schulen und Kindergärten und dementsprechend einzustufen. Eine repräsentative Studie über die Täter könnte ein genaueres Bild verschaffen. Interessant ist es doch allemal auch, auf was es die Einbrecher in Kita, Schule und Co abgesehen haben.

Wird immer wichtiger: Ein Sicherheitskonzept für Schulen und Kindergärten

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Was gibt es in Schulen oder Kindergärten zu holen?

Während früher noch auf Schieferntafeln gemalt und gerechnet wurde, sind Schulen und Kindergärten heutzutage oftmals bereits modern ausgestattete Lernstätten. Vor allem in Schulen und Hochschulen sind viele technische Geräte in Benutzung, seien es die Computer im Computerraum, interaktive Whiteboards und Beamer in den Klassenzimmern, Fahrräder im Außenbereich oder Lehrertablets in den Lehrerzimmern. Diese Werte sind teils beträchtlich und deshalb zunehmend ein Ziel von Einbrechern. In Kindertagesstätten sind es vor allem kleine Geldbeträge in Geldkassetten vom letzten Sommerfest oder Inventar. Aber auch zunächst absurd erscheinendes Material, wie Kinderjacken, Bauklötze oder Hausschuhe wurden bereits zur Diebesbeute.

Um die Gebäude und Außenflächen aber auch vor purem Vandalismus zu schützen, sollten auch Außenbereiche wie ein Sportplatz, ein Fahrradabstellplatz, ein Parkplatz oder Wartebereiche in ein Sicherheitskonzept einbezogen werden. Zerstörung an Außenbereichen wird sehr schnell sehr teuer. Gerade hier lohnt sich die Überwachung mit wetterfesten Videokameras. Bereits die Optik kann potenzielle Täter abschrecken. Aber auch im Ernstfall kann diese Technik mit Videoaufzeichnung die Einbrecher besser identifizieren und möglicherweise zur Ergreifung beitragen.

Einbruchschutz für Schulen und andere Bildungseinrichtungen

Schulen haben sich in ihrer Ausrichtung gewandelt. Von einem reinen Unterrichtsgebäude zu einer umfassenden Ganztagsbetreuung inklusive Küche, Ruheecken, Aufenhaltsräumen und Projekträumen. Immer häufiger werden die Räumlichkeiten auch in den Dienst der Stadt gestellt oder externen Vereinen beispielsweise für Versammlungen zugänglich gemacht. Mit dieser Nutzungsänderung gehen auch für den Einbruchschutz und das Zugangsmanagement ganz neue Anforderungen einher. Zum einen, weil mehr verschiedene Personengruppen das Gebäude nutzen, zum anderen aber auch weil mehr teure Ausstattung und Inventar benötigt wird. Ein prädestiniertes Ziel für Täter mit klarer Beuteabsicht.

Speziell für Schulen hat der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. einen Ratgeber für Vorsorgemaßnahmen zum Schutz gegen Vandalismus, Einbruch, Diebstahl, Amok und sonstige Risiken erstellt, an dem sich Rektoren und Schulleiter orientieren können:

Einbruchschutz für Kitas und Kindergärten

Das pädagogische Konzept von Kitas und Kindergärten passt sich ebenfalls immer mehr den modernen Anforderungen von Eltern und Kindern an. Ganztagesbetreuungsangebote machen mehr Platz in den Räumen notwendig, zusätzlich braucht es Küchen und Schlafräume. Auch eine große Freifläche ist bei immer mehr Kindergärten zu finden. Gut ausgestattete Aufenthalts- und Spielbereiche sorgen zudem für zusätzlichen Anreiz für eventuelle Täter. Kurzum: Kitas und Kindergärten haben für die betreuten Kinder viel zu bieten, aber auch für mögliche Einbruchtäter.

Tagsüber ist in den Betreuungseinrichtungen meist viel los, Eltern kommen und gehen, Kinder laufen umher und Erzieher kümmern sich um ein intensives Programm für die Kleinen. Leicht verliert man da mal den Überblick, wer eigentlich ins Gebäude kommt. Um diesen Umstand unter Kontrolle zu behalten, machen auch Zutrittskontrollsystem über Fingerprint oder mit Transponder-Chip in Kitas Sinn. Die Kindergartenleitung kann so den befugten Eltern über eine einfache, einmalige Zugangsverwaltung den Zutritt ganz unkompliziert ermöglichen. Gleichzeitig behält man den Überblick und Unbefugten wird der Zutritt automatisch verwehrt.

Einbruch in den Kindergarten verhindern

Geschieht außerhalb der Öffnungszeiten dann doch ein Einbruchversuch, können präventive mechanische Einbruchschutzmaßnahmen dazu beitragen, den Weg der Täter ins Gebäude zu erschweren. Pilzkopfverriegelung, Fenstergriffschlösser, zusätzliche Beschläge oder Querriegel sind nur ein paar wenige Möglichkeiten. Die Auswahl ist hierbei sehr groß. Eine entsprechende Beratung lohnt sich also.

Aber tatsächliche Einbrüche zeigen auch, dass beispielsweise ein simpler abschließbarer Fenstergriff keine ausreichende Einbruchsicherung darstellt. Wer wirklich in das Gebäude will, der schafft das in der Regel auch. Hier muss weitergedacht werden. Deshalb ist eine Ergänzung des mechanischen Einbruchschutzes um elektronische Komponenten sinnvoll und rundet ein Sicherheitskonzept für Kitas ab. Von der klassischen Alarmanlage über Nebelsystem bis hin zur Rundum-Servicelösung mit Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle ist Vieles möglich. Die genaue Ausstattung aus Einbruchmeldezentrale, verschiedenen Meldern und weiteren Komponenten ist immer auch von den örtlichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen abhängig. Ein System von der Stange ist speziell für Kindergärten also nicht das richtige Paket.

So geht effektiver Einbruchschutz in Schulen und Kitas

Vor allem die Ferien, die Wochenenden und Nachmittage sind für Täter optimale Zeiten, um in ein Schulgebäude oder einen Kindergarten einzudringen. Nämlich genau dann, wenn niemand mehr vor Ort ist. Deshalb ist es umso wichtiger, dass bei einem Alarm auch unmittelbar reagiert werden kann, wenn niemand da ist. Ein personeller Wachdienst wäre hier eine Möglichkeit, jedoch übersteigen die Kosten für eine tägliche oder mehrstündige Überwachung massiv die finanziellen Möglichen für viele Einrichtungen. An dieser Stelle macht also Fernüberwachung mit einer Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle Sinn. Das Gebäude kann bei Scharfschaltung rund um die Uhr aus der Ferne überwacht werden, im tatsächlichen Ernstfall können die Mitarbeiter der Leitstelle Live und in Echtzeit reagieren. Eine lautstarke Live-Täteransprache sorgt für den notwendigen Überraschungseffekt, der die Täter zum Fliehen bringen soll. Parallel kann die Polizei schon alarmiert werden, noch während die Täter im Objekt sind. Zusätzliche Videoüberwachung gibt der Situation ein Bild und unterstützt die Polizei und die Hilfskräfte bei Bedarf. Durch diese schnelle Reaktionsmöglichkeit bleibt der Sachschaden bei einem Minimum. Diese Art von Live-Einbruchschutz ist also vor allem für Kindergärten und Schulen eine effektive und trotzdem kostensparende Lösung.

Beim Einbruchschutz gilt es jedoch häufig, gleich mehrere Sachverhalte abzuwägen und zu bewerten. Darunter fallen neben gesetzlichen Bestimmungen, individuellen Anforderungen und den Gegebenheiten der Gebäudesituation auch das primäre Schutzziel und die finanziellen Mittel. Diese spielen z.B. bei gemeinnützigen Trägern eine Rolle.

Mehr Sicherheit für Schüler, Kinder, Lehrer und Erzieher

Die Nutzungsveränderung und das gestiegene, individuelle Sicherheitsbedürfnis sorgen dafür, dass auch andere Sicherheitslösungen für Schulen und Kindergärten in Frage kommen. Moderne Service-Komplettlösungen für Alarmanlagen mit Aufschaltung, wie Live-Einbruchschutz, bieten einen weiteren Vorteil: Sie lassen unkompliziert im Baukastensystem mit weiteren Maßnahmen ergänzen.

  • Ein Beispiel wären hier funkvernetzte Rauchwarnmelder, die wie die Alarmanlage aufgeschaltet werden können. Bei einem Alarm wird umgehend eine Meldung an die Notrufleitstelle gemacht, die sofort hilfeleistende Stellen wie die Feuerwehr alarmieren kann.
  • Im Kontext von Überfall- oder Amokgefahr sind auch Paniksender eine sinnvolle Erweiterung. Durch die Aufschaltung wird bei Betätigung des mobilen Senders ein stiller Alarm ausgelöst. Dadurch kann die Polizei mit Priorität zur Schule geschickt werden, ohne, dass eine lautstarke Vor-Ort-Alarmierung erfolgt und die Situation unter Umständen weiter verschärft.
  • Nicht zuletzt die Erweiterung einer Schließanlage mit Zutrittskontrollsystem ergänzt die Alarmanlage zum einen durch die Option zur Scharf-Unscharf-Schaltung per Code oder Funktransponder, zum anderen aber auch für eine bessere Übersicht, wer im Gebäude ein- und ausgeht.

Ein modernes Sicherheitssystem kann also auf verschiedenen Ebenen für mehr Sicherheit in Schulgebäude und Kindergärten sorgen.

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Kurz und knapp

Bildungs- und Erziehungseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten haben ganz eigene Anforderungen und Herausforderungen, um für Sicherheit für Gebäude und Personen zu sorgen. Ein individuelles Sicherheitskonzept mit Einbruchmeldeanlage macht also durchaus Sinn und kann je nach Bedarf angepasst und mit anderer Sicherheitstechnik erweitert werden. Um auch in den Ferien oder am Wochenende für Gebäudesicherheit zu sorgen, macht eine Aufschaltung auf eine Notrufleitstelle mit unmittelbarer Tätervertreibung Sinn, da nur so auch effektiv aus der Ferne reagiert werden kann.

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