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Alarmanlage im Neubau einplanen – Von Anfang an gut geschützt

Sicherheitstechnik

Trautes Heim, Glück allein – Zumindest ist das der Plan, wenn man sich an den Hausbau macht. Das eigene Zuhause soll Rückzugsort und Wohlfühloase werden. Viele Stunden an Arbeit fließen in die Planung eines Neubaus. Zahlreiche Details müssen bedacht und umgesetzt werden, hohe Summen werden verplant, denn, wenn man schon einmal baut, dann soll auch alles hochwertig sein. Bis zur schlüsselfertigen Übergabe ist es ein langer Weg. Doch ein Aspekt kommt viel zu oft zu kurz: Sicherheit!

Wie sinnvoll ist eine Alarmanlage im Neubau?

Bei einem Neubau kommen schnell enorme Summen für die neuen Eigentümer zusammen: Notarkosten, Architekt, Grundstück, Außenanlage, Innenausbau, Geländeerschließung, Genehmigungen, Statiker und vieles mehr kommt auf die neuen Eigenheimbesitzer zu. Da versucht man doch Einsparungen zu treffen, wo es nur geht. Oder?

Sicherlich ist der Kostenaspekt eines Neubaus ein ziemlich großer. Doch wenn man sich erst einmal etwas so wichtiges und wertvolles wie ein Eigenheim geschaffen hat, ist es umso wichtiger, diese Werte, ob finanziell oder ideell, auch gut zu schützen. Nicht zuletzt deshalb sollten sich alle Bauherren Gedanken darüber machen, wie sie ihren Neubau mit Sicherheitslösungen schützen können. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man nach Wochen und Monaten der Bauzeit am Ende von Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus betroffen ist und alles, was man sich im wahrsten Sinne des Wortes aufgebaut hat, zunichtegemacht wird.

Mechanische Sicherung bei der Produktauswahl einbeziehen

In vielen Fällen hat sich gezeigt, dass es sich lohnt bereits bei der Planung eines Neubaus den Einbruchschutz einzubeziehen. Mechanischer Einbruchschutz kann beispielsweise bei der Auswahl der Fenster und Türen schon eine wichtige Rolle spielen und im Zweifel die Zeit hinauszögern, die Einbrecher benötigen, um in ein Haus einzudringen. Im mechanisch-baulichen Bereich gibt es vielfältige Möglichkeiten, die mit einem Fachplaner durchgesprochen werden sollten, denn nicht alle ergeben auch überall Sinn. Und noch wichtiger: Es braucht auch eine Lösung für den Fall, dass die Täter ins Haus eindringen, denn wer wirklich rein will, schafft das auch.

Deshalb macht eine Alarmanlage im Neubau Sinn

Elektronischer Einbruchschutz in Form einer modernen Alarmanlage verschafft Sicherheit für diese kritischen Momente. Vor allem während der Bauphase stellt eine elektronische Sicherheitslösung eine maßgebliche Vereinfachung dar, denn wenn eine Alarmanlage bereits durch den Architekten eingeplant und mitprojektiert wird spart man sich teure und schmutzverursachende Nacharbeiten. Bestandsimmobilien, die nachgerüstet werden, sehen sich solchen Problemen gelegentlich gegenüber, zum Beispiel, wenn Wände aufgerissen werden müssen, um Kabel zu verlegen. Eine kabelgebundene Alarmanlage, deren Verdrahtung noch während der Rohbauphase stattgefunden hat, bringt klare Vorteile mit sich:

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    Bereits während des Baus können Kabel verlegt und die Installation zeitlich und finanziell eingeplant werden
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    Wird die Alarmanlage von vornherein mitprojektiert, erreicht man damit eine höhere Wirtschaftlichkeit
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    Die Technik ist aufgrund von exklusivem und redundantem Übertragungsweg störungsfrei, beispielsweise auch bei Stromausfall
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    Der Wartungsaufwand ist geringer als bei Funk-Alarmanlagen, da der regelmäßige Austausch von Batterien durch die permanente Stromversorgung entfällt
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    Durch die Installation werden außerdem Preisnachlässe bei der Versicherungsprämie möglich. Viele Versicherungen kommen ihren Versicherungsnehmern in diesem Fall deutlich entgegen, da mit weniger Einbruchschäden zu rechnen ist
Vorteile und Nachteile

Selbstcheck: Alarmanlage

  1. Wie wahrscheinlich ist – nach persönlicher Einschätzung – ein Einbruch in Ihr neues Haus?
  2. Wie oft wurde in den letzten Jahren in der Nachbarschaft eingebrochen?
  3. Wie hoch sind die Einbruchzahlen der Stadt in der Sie bauen?
  4. Welche Werte wollen Sie mit der Alarmanlage schützen?
  5. Wie hoch ist der monetäre Wert des Besitzes? Wie hoch ist der ideelle Wert Ihres Besitzes?
  6. Wie ist das soziale Umfeld Ihres neuen Wohnsitzes?
  7. Wie ist das Verhältnis zu Nachbarn?
  8. Wer hat Zutritt zum Haus? Nur Familie oder auch Freunde und Bekannte oder Nachbarn?
  9. Wie sicher ist die Bausubstanz?
  10. Welche mechanischen Schutzvorrichtungen haben Sie bereits?

Sicherheit im neuen Eigenheim

Eine moderne, technisch hochwertige und rechtzeitig in die entsprechenden Bauphasen eines Neubaus eingeplante Alarmanlagentechnik kann für den Nutzer also einen hohen Sicherheitsstandard schaffen. Vor allem auf lange Sicht lohnt sich die Investition in die Sicherheitstechnik. Welche Kosten bei einer Alarmanlage auf die Eigentümer zukommen variiert stark und ist vom Objekt und den individuellen Anforderungen des neuen Hauses und der Eigentümer abhängig.

Bereits in der frühen Planungsphase beim Neubau sollten sicherheitstechnische Aspekte einbezogen werden, denn eine kabelgebundene Alarmanlage, deren Installation und Projektierung bereits von vornherein eingeplant wird, erspart Zeit und Geld. Vor allem im Hinblick darauf, dass die Installation deutlich unaufwändiger ist. Benötigte Kabel können direkt an die entsprechenden Stellen gezogen und der Einbau der Alarmanlage verkürzt werden, denn so müssen Wände nicht unnötig aufgerissen werden.

Neubau oder Bestandsimmobilie?

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Was eine Alarmanlage im Neubau alles schützen kann

Wer ein Haus neu baut hat viel Zeit und vor allem auch Geld investiert, um sich ein Heim zu schaffen. Einen Ort, den man komplett selbst gestalten und mit Leben füllen kann. An einem solchen Objekt hängen daher nicht nur hohe Geldsummen, sondern auch eine emotionale Bindung mit ideellen Werten. Grund genug dafür zu sorgen, dass keiner die Chance bekommt diese bauliche Idylle zu zerstören. Denn zu schützen gibt es nach dem Erstbezug des Neubaus so einiges.

Beispielsweise die Baustruktur und damit auch die Außenhaut des Gebäudes. Vor allem an den Einstiegspunkten, an denen Einbrecher ins Gebäude kommen, entstehen zumeist hohe Sachschäden. Beispiele hierfür wären aufgehebelte Fenster, eingeschmissene oder zerschlagene Scheiben, aufgebohrte Schlüssellöcher, zertretene Sichtschächte und vieles mehr. Vor allem, wenn das Haus noch nicht lange fertig gestellt ist, sind solche Schäden besonders ärgerlich und auch teuer. Umso wichtiger ist es, dass die Täter schnell vertrieben werden, sollte es zu einem Einbruch kommen. Denn auch im Innenraum gibt es viel zu holen und zu zerstören, wenn es Einbrecher erst einmal in das Haus geschafft haben. Teure Möbelstücke, hochpreisige Technik, neue Ausstattung im gesamten Haus. Die Gefahr des Diebstahls besteht bei einem Neubau stets und auch Vandalismus ist ein häufiges Phänomen, vor allem dann, wenn die Einbrecher wissen, dass sie nicht viel Zeit haben. Ohne Rücksicht auf Verluste wird dann zugeschlagen. Schaffen es Einbrecher tatsächlich in das Haus hinein gilt es, sie schnell wieder zu vertreiben und in die Flucht zu schlagen. Jede Sekunde zählt hier. Deshalb ist die Option einer Fernüberwachung die einzig sinnvolle für eine solche Neubau-Situation. Denn wer bekommt einen Einbruch sonst mit, wenn mal niemand im Haus ist?

Bereits beim Betreten des Grundstückes lohnt sich eine Perimeter-Sicherung des Außengeländes, denn häufig hat man während oder nach dem Hausbau direkt auch eine Gartenanlage mit aufgebaut, Nutzgärten angelegt oder eine aufwändige Bepflanzung organisiert. Kommen ungebetene Eindringlinge nicht über Eingang auf das Grundstück, sondern verschaffen sich Zutritt über den Garten kommt es auch hier nicht selten zu Situationsvandalismus.

Schlüsselfertige, sichere Übergabe

Ein gutes Gefühl bleibt, wenn man weiß, dass alles Machbare getan ist, um sein neues Heim zu schützen. Schlüsselfertig bedeutet in diesem Fall, dass auch die Sicherheit einsatzbereit und „sofort bezugsfertig“ ist: Die Alarmanlage ist installiert und in Betrieb. Es müssen keine Wände gesondert aufgerissen und staubige Handwerksarbeiten ausgeführt werden. Allein für dieses Wissen lohnt es sich, elektronischen Einbruchschutz von Beginn an in Erwägung zu ziehen. Ab Tag eins nach dem Einzug sind sowohl Haus als auch Werte und Mobiliar geschützt. Und das macht es doch schon wieder ziemlich spannend, oder?

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Kurz und knapp

Wer als Bauherr ein Neubauprojekt begleitet, um sich den Traum vom Eigenheim ganz individuell zu erfüllen, für den sollte auch das Thema Gebäudesicherheit wichtig sein. Um sein neues Haus, seine Werte und auch sich selbst vor Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus zu schützen, lohnt es sich, bereits von Anfang an bei der Planung mögliche Sicherheitslösungen einzubeziehen. Je eher im Planungsprozess eines Neubaus die Entscheidung für eine Alarmanlage fällt, umso unkomplizierter kann man die moderne Sicherheitstechnik in den Hausbau integrieren. Am Ende entsteht neben dem neuen Heim auch ein hohes Schutzniveau für das, was es wirklich zu schützen gilt.

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